Kinderfahrrad fahren lernen

Kinderfahrrad mit oder ohne Rücktritt?

Wenn es um die Sicherheit unserer Kinder geht, spielen Kinderfahrräder eine entscheidende Rolle. Ein besonders wichtiger Aspekt ist die Wahl der richtigen Bremse. In diesem Artikel nehmen wir die Vor- und Nachteile von Rücktrittbremsen unter die Lupe, um Eltern bei der Entscheidung für das ideale Kinderfahrrad zu unterstützen. Am Ende muss allerdings jeder individuell entscheiden, ob das Kinderfahrrad am Ende lieber über zwei Handbremsen verfügt oder eine Rücktrittbremse.

 

Rücktrittsbremsen beim Kinderrad bieten folgende Vorteile:

1. Einfache Bedienung:

Das Anhalten erfolgt durch ein leichtes Zurücktreten auf die Pedale spielerisch einfach. Diese kinderleichte Handhabung ist besonders für kleine Anfänger auf dem Kinderrad optimal, da sie sich so auf das Gleichgewicht und die Kontrolle konzentrieren können. Zudem eignet sich häufig die Kraft, welche Kinder mit ihren Beinen aufbringen können anfangs etwas besser, da es einigen Kindern noch an kontrollierter Handkraft fehlen kann. Dies ist allerdings von Kind zu Kind unterschiedlich.

2. Einfaches Bremsen:

Kindern, die gerade erst das Fahrradfahren erlernen, wird der Einstieg durch die Rücktrittbremse erleichtert. Die Bedienung mit den Füßen entlastet sie von der Koordination mit den Händen und stärkt ihr Selbstvertrauen. Wenn sie das Fahrradfahren besser beherrschen, sollten sie das Bremsen mit der Vorderradbremse üben. Es ist wichtig, beide Bremsen zu benutzen, um sicher zu bremsen. Die Vorderradbremse bietet beim Bremsen wegen der Gewichtsverlagerung die größere Bremswirkung, daher ist es empfehlenswert, sie stärker zu benutzen.

 

3. Weniger Wartungsaufwand:

Eltern schätzen die geringe Wartungsintensität von Rücktrittbremsen, was bedeutet, dass weniger Pflege notwendig ist und somit Zeit gespart wird. Trotzdem sollten Kinderfahrräder regelmäßig gewartet werden, einschließlich der zusätzlichen Vorderradbremse.

Nachteile von Rücktrittbremsen bei Kinderfahrrädern:

1. Schlechtere Kontrolle bei Nässe:

Es ist wichtig zu beachten, dass Rücktrittbremsen bei feuchten Bedingungen möglicherweise nicht so gut funktionieren. Es kann länger dauern, um das Fahrrad zu stoppen, was die Kontrolle über das Kinderfahrrad beeinträchtigen kann. Um dies zu vermeiden, sollten die Kinder sofort lernen, dass es wichtig ist, beide Bremsen, Vorder- und Hinterradbremse, zu benutzen, um anzuhalten.


2. Erfahrene Kinder benötigen am Kinderfahrrad andere Bremsysteme:

Wenn Kinder bereits fortgeschrittenes Fahrradfahren beherrschen, sind möglicherweise andere Bremssysteme besser geeignet. Obwohl eine Rücktrittbremse perfekt für Anfänger ist, können fortgeschrittene Fahrer von zwei Handbremsen profitieren. Da größere Fahrräder normalerweise mit zwei Handbremsen ausgestattet sind, sollten Kinder so früh wie möglich an die Bremshebel am Lenker gewöhnt werden.


Fazit: Welche Bremse beim Kinderfahrrad?

Die Wahl zwischen Rücktritt- und Handbremsen richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Kindes. Für junge Fahranfänger sind Rücktrittbremsen aufgrund ihrer Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit ideal. Erfahrenere Kinder, die das Fahrradfahren ernster nehmen, könnten von Handbremsen profitieren, um ihre Fähigkeiten weiter auszubauen.

Hinweis: Die Rücktrittbremse wiegt mehr als eine Handbremse mit Seilzug. Wenn das Kinderfahrrad möglichst leicht sein sollte, dann findet ihr in unserem Onlineshop die FIZZ Alu Kinderfahrräder, welche alle mit zwei Handbremsen ausgestattet sind. Die weiteren Kinderfahrräder in den Größen 12 bis 18 Zoll aus Stahl sind alle mit einer Rücktrittbremse ausgestattet. 

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